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Papua-Neuguinea: Zur Ehre Gottes!

NTM News

In unserer Gegend gibt es eine religiöse Gruppe, die schon seit langer Zeit hier tätig ist und die Gegend als ihre eigene ansieht. Letzten Montagmorgen kündigte sie an, eine Delegation von Männern zu schicken, um uns Missionare hier rauszuwerfen. Sie redeten davon, all unsere Sachen und Häuser anzuzünden, um unsere Gegenwart hier buchstäblich auszulöschen.

Nach langem Überlegen informierten wir die Polizei und die NTM-Leiterschaft über diese Situation.

Obwohl die Drohungen der religiösen Gruppe etwas beängstigend waren, war es doch unglaublich ermutigend, wie die Gemeinde hier und auch vom Nachbardorf T. darauf reagiert hatten. Sie waren stark im Herrn und haben das ohne Scheu gezeigt. Ungefähr 100 Leute waren um unsere Häuser versammelt und versicherten uns, dass sie es nicht zulassen würden, dass diese Männer uns etwas antun.

Am nächsten Morgen flogen drei NTM-Leiter zu uns ins Dorf. Im selben Moment als die Gruppe von Männern die Landebahn hochkam, landete auch die Polizei -perfektes Timing unseres Herrn! Die Gemeinde betete und beschloss, dass sie sich nicht zum Zorn verleiten lassen wolle (wie es hier eigentlich üblich wäre) und dass sie wie Christus in ruhiger gelassener Art auf die nun folgenden Anschuldigungen antworten wolle.

Unter der Leitung der Polizei versammelt sich alle und die Männer durften ihre Anklagen vorbringen. Einzelne Anschuldigungen waren, dass wir die Bibel anders auslegen (z.B. Errettung durch Gnade allein), doch viele Anschuldigungen waren an den Haaren herbeigezogen (z.B. dass wir Gold aus ihrem Erdboden stehlen, …).

Die Polizei gab dann uns (der Gemeinde und uns Missionaren) die Möglichkeit zur Stellungnahme, was eine unglaublich überwältigende Zeit war, in der ein Dinangat-Mann nach dem anderen aufstand und Zeugnis davon gab, wie der Glaube an das Evangelium sein Leben veränderte und wie Jesus der einzige Weg zu Gott sei.

Areke ging vor der Menge auf die Knie und rief:„Ich bin ein Sünder. Ich habe schon viel gesündigt in meinem Leben, mit meinen Augen und Ohren, mit meinen Händen und Füssen. Aber Gottes Sohn hat mich von der Sünde befreit und ich bin nun ein freier Mensch und will nach Gottes Wort leben. Früher war ich auch ein Leiter eurer Gruppe, aber damals hab ich das Evangelium nicht verstanden und habe auch dem Teufel gedient während ich eure Arbeit tat. Aber heute verstehe ich Gottes Wort und will mich nur noch daran halten!"

Auch Bon stand auf und erzählte wie er erst seit ein paar Monaten hier im Dorf lebt, aber schon klar erlebt, wie das Evangelium die Leute veränderte und wie er selber erst jetzt versteht, dass Jesu Rettung für uns Menschen der einzige Weg zu Gott ist.

Nach den Zeugnissen der Gläubigen konnte die Gruppe von Männern nichts mehr sagen. Sie waren so erschlagen, dass sie sich sogar entschuldigten und ihre Drohungen zurücknahmen. Die Polizei sagte, dass sie es noch nie erlebt hatte, dass ein Aufruhr wie dieser so friedlich gelöst wurde. Auch sie waren völlig erstaunt über die Zeugnisse der Leute und über ihren starken Glauben an Jesus. Einer der Polizisten sagte sogar zu Gary, dass er selber gerne mehr über das Evangelium hören würde.

Wir sind noch immer völlig überwältigt von Gottes Tun. Er gebrauchte die Angriffe des Feindes, um die Gemeinde hier noch mehr zu stärken und zu vereinen. Satan hat sich ins eigene Fleisch geschnitten. Und Gott bekam die Ehre durch seine Kinder!!!